Cala Saona auf Formentera

Traumstrand Cala Saona auf der Insel Formentera

Spanien heute und gestern

Die Iberische Halbinsel mit den beiden EU-Mitgliedern Spanien und Portugal war bereits in der Steinzeit besiedelt, wie beispielsweise die Höhle von Altamira in Kantabrien eindrucksvoll belegen, und auch in den Jahrtausenden danach fanden sich im heutigen Spanien und Portugal ständig Menschen. Angehörige verschiedener Volksstämmme sorgten ständig für frischen Wind in der Bevölkerung. So kamen unter anderem Kelten, Griechen, Phönizier, Römer, Juden, Mauren und Germanen ins Land. Sie lebten von Jagd, Fischerei, Sammeln von wild wachsenden Gemüsen, Obst, Pilzen und Nüssen und später von der Landwirtschaft.

Der Südwesten Europas ist von vielen Bergketten durchzogen, Quellen, Flüsse, Bäche und Seen boten fast immer ausreichend Wasser für Felder und Wiesen. Getreide und Olivenöl waren beliebte Produkte. Weiden boten Schweinen und Rindern ausreichend Futter.
Schon früh wurden zudem auf der Iberischen Halbinsel Silber, Gold und Eisen gefunden und abgebaut.
Spanien ist eines der interessantesten Länder Europas.
Nach dem Ende Tod des Diktators Franco im Jahr 1975 und dem Übergang zur Demokratie hat sich Spanien enorm entwickelt.

In den Jahrzehnten nach dem EU-Beitritt 1986 boomte die spanische Wirtschaft - der Nachholbedarf war allerdings auch enorm -. Den Spaniern ging es deutlich besser als vor dreißig Jahren und selbst in der Provinz profitiert man davon. Trotzdem ist das Gefälle zwischen Stadt und Land in Spanien immer noch recht groß. Man wird sehen, wie das Land die momentane Krise meistern wird.
In Spanien kann man, was viele Deutsche zu schätzen wissen, auf verschiedenste Art und Weise Urlaub machen: Bade-, Tauch-, Surfurlaub-, Angel-, Wander-, Reit-, Kultur-, Individual- oder Pauschalurlaub. Wer mit dem Flugzeug nach Spanien reist, für den bietet es sich zudem an, einen Mietwagen zu nehmen.
Übrigens, neben den bekannten Touristenregionen wie Costa Brava, Costa Blanca, Costa del Sol oder Mallorca gibt es viele Landstriche in ganz Spanien, sowohl auf dem Festland als auch auf den Inseln, die Urlaubern kaum bekannt sind.
Hier kann der Erholungssuchende auch die unverfälschte spanische Küche kennenlernen, und auch ein Glas Wein dazu sollte man nicht stehen lassen, allerdings sollte man doch vorher einige Wörter Spanisch sprechen lernen.

Trujillo in der Extremadura

Trujillo eine malerische Stadt in der Extremadura


Spanien – Urlaubsregionen für jeden Geschmack
Die meisten Deutschen kennen Spanien von verschiedenen Urlauben her. Dabei sind nicht nur die Mittelmeer-Urlaubsinseln Mallorca, Ibiza, Menorca und Formentera beliebt. Auch die im Südatlantik liegenden Kanareninseln, Gran Canaria, Teneriffa, Lanzarote, Fuerteventura, La Gomera oder El Hierro haben ihre treuen Fans.
Schüler vor dem Schulabschluss buchen oft eine der preisgünstigen Busreisen an die Costa Brava<, um in Calella oder Lloret de Mar mit Gleichaltrigen zu feiern.
Auch Campingfreunde schätzen diesen Küstenabschnitt, da sich an der Costa Brava zahlreiche sehr schöne Campingplätze finden und die touristische Infrastruktur gut ausgebaut ist, zum Beispiel liegen an der Costa Brava Vergnügungsparks für die ganze Familie, preiswerte Supermärkte und es gibt gute Ausflugsmöglichkeiten nach Barcelona, Girona oder ins bergige Hinterland.
Naturfreunde steuern freilich gleich die Bergwelt Nordspaniens an.

Tapasbar in Málaga

Gutes Essen gehört dazu - Tapasbar in Málaga

In den Pyrenäen und in dem weiter östlich liegenden Kantabrischen Gebirge fühlen sich Aktivurlauber so richtig wohl, egal ob Canyoning, Wildwasserkajak, Wandern, Bergsteigen, Mountainbiking oder Reiten auf dem Programm steht.

Feinschmecker
Gourmets finden zwar heutzutage in ganz Spanien ausgezeichnete Restaurants, aber die größte Anzahl an Spitzenrestaurants gibt es im Baskenland. Köchen, egal ob Hobby- oder Berufsköchen, stehen für ihre Kreativität nicht nur die Meeresfrüchte und Fische der Biskaya zur Verfügung, sondern auch Wild und Pilze aus den Pyrenäen und außerdem Geflügel, Rind, Schwein, Lamm und Ziege von den Bauernhöfen der Region. Hinzu kommen unzählige Obst und Gemüsesorten. Aus alledem kreieren die Basken Gerichte, die Feinschmecker aus der ganzen Welt anlocken. Das Geheimnis der baskischen Küche ist das kritische Publikum, ein Publikum, das meist selber kocht.
Fussballplatz in Agulo auf La Gomera

Fussballplatz in Agulo auf La Gomera

Viele Basken, vor allem rund um San Sebastian, sind Mitglieder in einem oder mehreren Männerkochklubs. Wer hier bestehen will, der muss seine Freunde und Bekannte mit guten Gerichten beeindrucken können.

Kulturdenkmäler
Zwar finden sich auch in Nordspanien Kulturdenkmäler aller Art, viele von Ihnen sind Kirchen und andere Bauwerke, die im Zusammenhang mit dem Jakobsweg errichtet wurden, aber der kulturelle Schwerpunkt Spaniens, zumindest aus touristischer Sicht, liegt im Süden. Vor allem Andalusien ist wegen seiner kulturellen Vielfalt ein Highlight für jeden bildungsbeflissenen Urlauber. Besucherschwerpunkte sind die Großstädte Sevilla und Granada, aber auch Ronda, Málaga, Antequera und viele andere Gemeinden können mit Kulturdenkmäler aller Art glänzen.


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An Unterkünften bietet Spanien Super-Luxushotels, einfache Hotels, Hostals, Jugendherbergen und Pensionen, Ferienhäuser, Ferienwohnungen und Campingplätze, für jeden Geldbeutel ist etwas dabei. Allerdings ist es nützlich sich vorher ausgiebig zu informieren, zum Beispiel im Internet und dabei nicht nur auf deutschen Seiten zu schauen, sondern auch englische, spanische oder Seiten in anderen Sprachen nach interessanten Angeboten zu durchsuchen. Und wer persönliche Beratung braucht: Es spricht nichts gegen einen Besuch in einem guten Reisebüro.